1862 – 1882

Ent­de­ckung und Aus­bil­dung eines Zei­chen­ta­lents

Gustav Klimts Ausbildung erfolgte bei den Professoren Ferdinand Laufberger und Julius Victor Berger an der k. k. Kunstgewerbeschule. Bereits ab 1880 unterstützte er gemeinsam mit Franz Matsch und seinem jüngeren Bruder Ernst Klimt seine Lehrer bei der Ausführung unterschiedlichster Aufträge.

11 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Auf dem Weg zum Zei­chen­leh­rer

  2. Kapitel 2

    Vor­be­rei­tungs­schu­le an der k. k. Kunst­ge­wer­be­schu­le

  3. Kapitel 3

    Aus­bil­dung zum De­ko­ra­ti­ons­ma­ler

  4. Kapitel 4

    Erste Da­men­por­träts

  5. Kapitel 5

    Hin­wen­dung zur Natur

  6. Kapitel 6

    Palais Sturany

  7. Kapitel 7

    Kursalon Karlsbad

  8. Kapitel 8

    Palais Zierer

  9. Kapitel 9

    Stadt­thea­ter Brünn

  10. Kapitel 10

    Gründung der »Künstler-Com­pa­gnie«

  11. Kapitel 11

    Zeich­nun­gen

1883 – 1888

Thea­ter­ma­ler in den Kron­län­dern und Wien

In rasanter Geschwindigkeit führte Gustav Klimt mit seinen Kollegen Dekorationen für Theaterbauten von Fellner & Helmer in den Kronländern aus. Nach dem Tod von Hans Makart 1884 zählte die »Künstler-Compagnie« zu den führenden Malern ihrer Generation und erhielt erstmals einen Auftrag für die dekorative Ausstattung eines öffentlichen Gebäudes an der Wiener Ringstraße.

8 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Stadt­thea­ter Rei­chen­berg

  2. Kapitel 2

    Schloss Pelesch

  3. Kapitel 3

    Stadt­thea­ter Fiume

  4. Kapitel 4

    Her­mes­vil­la

  5. Kapitel 5

    Stadt­thea­ter Karlsbad

  6. Kapitel 6

    k. k. Hof­burg­thea­ter

  7. Kapitel 7

    Al­le­go­ri­en und Embleme

  8. Kapitel 8

    Zeich­nun­gen und Aqua­rel­le

1889 – 1894

Aus­stat­tungs­künst­ler der Ring­stra­ße

Höhepunkt Gustav Klimts Gestaltung der Ringstraßengebäude sind seine Allegorien für das Stiegenhaus im k. k. Kunsthistorischen Hofmuseum. Dies war auch sein letzter erfolgreicher Ausstattungsauftrag in einem öffentlichen Gebäude. In diesem Zeitraum begann Klimt bürgerliche Auftragsporträts auszuführen und sich mit den Fakultätsbildern für die Universität Wien zu beschäftigen.

8 Kapitel
  1. Kapitel 1

    k. k. Kunst­his­to­ri­sches Hof­mu­se­um

  2. Kapitel 2

    Fa­kul­täts­bil­der. Auf­trags­er­tei­lung

  3. Kapitel 3

    Klimt und das Künst­ler­haus

  4. Kapitel 4

    Hul­di­gungs­adres­sen

  5. Kapitel 5

    Ernst Klimts künst­le­ri­sches Erbe

  6. Kapitel 6

    Sti­li­sier­te und na­tu­ra­lis­ti­sche Porträts

  7. Kapitel 7

    Aus­stel­lungs­be­tei­li­gun­gen

  8. Kapitel 8

    Zeich­nun­gen

1895 – 1897

Sym­bo­lis­mus im Œuvre Klimts

Die Jahre markieren eine Zäsur in Gustav Klimts Werk. Er und Franz Matsch hatten gemeinsam den Auftrag für die Fakultätsbilder erhalten, der sie die kommenden elf Jahre beschäftigen sollte. Klimt entfernte sich zusehends von der akademischen, historistischen Malweise und wandte sich vermehrt dem Symbolismus zu. Der Bruch mit der künstlerischen Tradition gipfelte 1897 in der Gründung der Secession.

6 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Al­le­go­ri­en. Neue Folge

  2. Kapitel 2

    Hin­wen­dung zum Sym­bo­lis­mus

  3. Kapitel 3

    Fa­kul­täts­bil­der. Erste Skizzen

  4. Kapitel 4

    Klimt und die Wiener Se­ces­si­on

  5. Kapitel 5

    Aus­stel­lungs­be­tei­li­gun­gen

  6. Kapitel 6

    Zeich­nun­gen

1898 – 1900

Wiege der Moderne

In der Phase zwischen Gründung der Secession 1897 und dem Skandal um das Fakultätsbild Philosophie im Jahr 1900 wandelte sich Gustav Klimt endgültig zum Vertreter der Modernen Kunst. In den Ausstellungen der Secession präsentierte er sich mit den Gemälden für Nicolaus Dumba, Pallas Athene, Nuda Veritas, großformatigen Frauenporträts und ersten Landschaften.

8 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Palais Dumba

  2. Kapitel 2

    Mythos, Märchen und eine Al­le­go­rie

  3. Kapitel 3

    Moderne Porträts

  4. Kapitel 4

    Erste Land­schaf­ten

  5. Kapitel 5

    Fa­kul­täts­bil­der. Die Phi­lo­so­phie

  6. Kapitel 6

    Ver Sacrum und Skan­dal­pla­kat

  7. Kapitel 7

    Aus­stel­lungs­be­tei­li­gun­gen

  8. Kapitel 8

    Zeich­nun­gen

1901 – 1903

Goldener Ritter und Femmes fatales

Zwischen 1901 und 1903 schuf Gustav Klimt einige der bedeutendsten Werke seines Œuvres: die Fakultätsbilder, den Beethovenfries und Hoffnung I. In der »Klimt-Kollektive«, seiner ersten Einzelausstellung in der Wiener Secession, stellte er sich als Maler von Frauenporträts, quadratischen Landschaftsbildern und geheimnisvollen Unterwasserwelten vor.

9 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Al­le­go­ri­en der Gefahr

  2. Kapitel 2

    Mys­ti­sche Un­ter­was­ser­welt

  3. Kapitel 3

    Der Beet­ho­ven­fries

  4. Kapitel 4

    Bäume und Wälder

  5. Kapitel 5

    Porträts der Wiener Ge­sell­schaft

  6. Kapitel 6

    Fa­kul­täts­bil­der. Die Medizin und die Ju­ris­pru­denz

  7. Kapitel 7

    Klimt-Kol­lek­ti­ve

  8. Kapitel 8

    Aus­stel­lungs­be­tei­li­gun­gen

  9. Kapitel 9

    Zeich­nun­gen

1904 – 1906

Klimt-Affäre um die Fa­kul­täts­bil­der

Der Kunstskandal rund um die Fakultätsbilder steigerte Klimts Bekanntheitsgrad, ließ ihn aber auch vom renommierten öffentlichen Auftrag zurücktreten. Stattdessen wandte er sich in seinen Gemälden der weiblichen Welt zu und veröffentlichte erotische Zeichnungen. Zu jener Zeit entstandene Modefotos mit Emilie verbinden seine Interessen an Bauerngärten und Frauenporträts.

6 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Kostbare Bild­nis­se vor­neh­mer Damen

  2. Kapitel 2

    Far­ben­fro­he Blu­men­mo­sai­ke

  3. Kapitel 3

    Eros und Vanitas

  4. Kapitel 4

    Fa­kul­täts­bil­der. Klimt-Affäre

  5. Kapitel 5

    Aus­stel­lungs­be­tei­li­gun­gen

  6. Kapitel 6

    Zeich­nun­gen

1907 – 1909

Gustav Klimt am Zenit

Die zwischen 1907 und 1909 entstandenen Ölgemälde bilden den Höhepunkt der Goldenen Periode in Klimts Werk: Allen voran das »Porträt Adele Bloch-Bauer I« und die Monumentalikone »Der Kuss«. Dazu arbeitete Klimt am Fries für das Palais Stoclet in Brüssel. Mit der »Kunstschau Wien 1908« und der »Internationale Kunstschau Wien 1909« organisierte die Klimt-Gruppe zudem zwei der wichtigsten und umfangreichsten Ausstellung der Wiener Moderne.

8 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Hö­he­punk­te der Goldenen Periode

  2. Kapitel 2

    Die Fort­set­zung der Blu­men­mo­sai­ke

  3. Kapitel 3

    An­sich­ten von Schloss Kammer am Attersee

  4. Kapitel 4

    Der Sto­cletfries. Skizzen

  5. Kapitel 5

    Kunst­schau Wien 1908

  6. Kapitel 6

    In­ter­na­tio­na­le Kunst­schau Wien 1909

  7. Kapitel 7

    Aus­stel­lungs­be­tei­li­gun­gen

  8. Kapitel 8

    Zeich­nun­gen

1910 – 1913

Ex­pres­si­ve Far­ben­pracht

Die Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs waren geprägt von der Arbeit an den Werkzeichnungen für den Stocletfries. Neben den allegorischen Bildern Tod und Leben sowie Die Jungfrau beschäftigte sich der Maler hauptsächlich mit Frauenbildnissen. Landschaften vom Gardasee und Bilder von Schloss Kammer zeigen, wie Klimt einen zunehmend malerischen Stil entwickelte.

7 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Groß­for­ma­ti­ge Al­le­go­ri­en

  2. Kapitel 2

    Mä­zen­in­nen im Porträt

  3. Kapitel 3

    Der Sto­cletfries. Voll­endung

  4. Kapitel 4

    Schloss Kammer und blühende Gärten als wie­der­keh­ren­des Motiv

  5. Kapitel 5

    Denk­mä­ler für den Gardasee

  6. Kapitel 6

    Aus­stel­lungs­be­tei­li­gun­gen

  7. Kapitel 7

    Zeich­nun­gen

1914 – 1918

Letzte Schaf­fens­jah­re

In den letzten drei Lebensjahren wandte sich Gustav Klimt vermehrt dem Frauenporträt zu. Bekannte Persönlichkeiten aber auch anonyme Modelle zelebrierte er mit malerischer Finesse und asiatischen Motiven. Das Landschaftsbild ist bis 1916 von Aufenthalten am Attersee geprägt, während die Allegorien weiterhin Eros und Thanatos thematisieren.

9 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Auf­trags­por­träts

  2. Kapitel 2

    Bild­nis­se un­be­kann­ter Damen

  3. Kapitel 3

    Späte Al­le­go­ri­en

  4. Kapitel 4

    Bad Gastein als In­spi­ra­ti­ons­quel­le

  5. Kapitel 5

    Letzte Auf­ent­hal­te am Attersee

  6. Kapitel 6

    Das Werk von Gustav Klimt. Die Heller-Mappe

  7. Kapitel 7

    Aus­stel­lungs­be­tei­li­gun­gen

  8. Kapitel 8

    Zeich­nun­gen

  9. Kapitel 9

    Tod eines Jahr­hun­dert­künst­lers

1919 – 1945

Nachruhm und Mythos

Nach dem Tod Gustav Klimts bemühten sich seine Familie, Freunde und Bewunderer die Erinnerung an den Jahrhundertkünstler und sein künstlerisches Schaffen in vielerlei Hinsicht zu bewahren. Die Bedeutung und das Interesse an seinem Vermächtnis sollte auch in der Zeit des Nationalsozialismus noch einmal forciert werden.

6 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Nachlass

  2. Kapitel 2

    Er­in­ne­run­gen an Gustav Klimt

  3. Kapitel 3

    Klimt Ge­dächt­nis­aus­stel­lung

  4. Kapitel 4

    Schau im Aus­stel­lungs­haus Fried­rich­stra­ße

  5. Kapitel 5

    Klimt-Sammler:innen – von den Na­tio­nal­so­zia­lis­ten verfolgt

  6. Kapitel 6

    Schloss Im­men­dorf

1946 – 2022

Klimt heute

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges erhielt Klimts Schaffen durch spektakuläre Restitutionsfälle Aufmerksamkeit und umfangreiche Ausstellungen widmen sich seit jeher seinem Leben und Werk. Selbst in der Populärkultur von heute gewinnt der Jahrhundertkünstler immer mehr an Bedeutung.

6 Kapitel
  1. Kapitel 1

    Klimt = Re­sti­tu­ti­on?

  2. Kapitel 2

    Klimt in der Al­ber­ti­na

  3. Kapitel 3

    Aus­stel­lun­gen zum 100. Ge­burts­tag

  4. Kapitel 4

    Traum und Wirk­lich­keit

  5. Kapitel 5

    Ju­bi­lä­ums­jah­re

  6. Kapitel 6

    Das Werk­ver­zeich­nis als Tool für die Pro­ve­ni­en­z­for­schung